Myrie Zange - Rezensionen

Der Plan ist, hier alle Rezensionen zu Myrie Zange verlinken, über die ich stolpere, unabhängig davon, wie sie das Werk bewerten.

Das erste öffentliche Feedback ist von blinry in Form von zwei Tweets vom 8. Juli 2028:

Das ist ein wundervolles, in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Buch, das mich sehr berührt und erfreut hat. Kann euch sehr ans Herz legen, es zu lesen oder hören!

Es hat diverse und tiefe Charaktere. Es verwendet durchgehend geschlechtsneutrale Sprache. Es kombiniert das Herr-der-Ringe-Universum mit Gesellschaftsutopie und futuristischer Technologie. Und hat so wunderschöne zwischenmenschliche Beziehungen.

Die erste Rezension ist vom 31.Mai 2019: @DasIngo.

@MoorFaun schrieb darüber Anfang 2020 dies: Wie die Welt sein sollte.
Hier ist der Link zum Tweet, in dem sie vertweetet wurde.

Die dritte Rezension schickte mir @MohreAndy persönlich und erlaubte mir, sie zu posten, weil kein eigener Blog zur Verfügung steht:

"Myrie Zange - Die Symmetrie der Schneeflocken

Zur Hörbuch-Fassung, gelesen vom Schreibfisch

Ich bin ein Fan von Myrie Zange. Myrie ist ein junges Wesen, ein „Zworg“, wie sie liebevoll genannt wird. Myries Blick auf die Welt und die Fähigkeit, als Autor, diese auch darzustellen trifft mich mitten ins Herz. Die Gedanken, die aufgegriffen werden, werden zu ende gedacht. Das wiederum bedeutet nicht, dass es langweilige Monologe gibt. Immerhin sind es noch die Gedanken und Gefühle eines Kindes. Es ist eine wirkliche gute Mischung aus Komplexität und Einfachheit.
Ich persönlich konnte die Stimme von karlabyrinth (dem Schreibfisch) und dem Text eine sehr entspannende und ruhigen Art zuordnen. So sehr, dass es mir half, mich auf Dinge zu konzentrieren – mich nicht ablenken zu lassen.
Im ersten Teil der Serie tauchen wir in einen Prolog, der noch viel für die Zukunft verspricht. Es geht schnell mit dem Aufwachsen des Zworgs weiter und ich habe vom ersten Moment an mit Myrie, Merlin, Dinah und... und.. mitgefiebert.
Die Charaktere, die nicht wenige sind, erhalten jedoch alle einen angenehm Ton, einige Namen machen wirklich Spaß zu hören, oder sich die Lebewesen dazu vorzustellen. Sie fügen sich eine durchdachte Welt ein, die auf Institute zurückgreift die uns bekannt sind. Sie hat eine sehr fortschrittlichen, aber gleichzeitig einen altertümlichen Gestalt. Mir persönlich hat es Spaß gemacht, den Teil der Welt bisher zu entdecken. Der erste Teil führte mich wirklich gut, mit einer ersten Handlung, in der ich die Charaktere kennen und lieben lernte, in die Haupthandlung, wie ich vermute, ein. Der erste Teil ist eine in sich abgeschlossene Handlung – die die Pforten für mehr öffnet. Das persönlich lässt mich mit einem Lächeln den ersten Teil beenden. Ich freue mich aber auf die weiteren.
Und Schneeflocken sind ja auch wirklich schöne Naturschauspiele!"

Zesyra schreibt dazu auf Twitter:

Habe vorgestern endlich Band 1 der Myrie Zange Reihe "Die Symmetrie der Schneeflocken" von @karlabyrinth fertig gelesen und es ist wundervoll und ich möchte ich euch sehr ans Herz legen. Auch geeignet für ältere Kinder und Jugendliche.

Zum einen habe ich selten einen Hauptcharakter gelesen zu dem ich so gut relaten konnte, zum anderen ist die Welt einfach eine tatsächlich (von Fantasy Elementen abgesehen) vorstellbare Utopie, in der nicht alles perfekt aber vieles besser ist.

Die Figuren sind auf sehr angenehme Weise so vielfältig wie es Menschen (bzw in diesem Fall auch Zwerge, Orks und Co) eben sind und existieren nicht nur für "Quoten".

Es entsteht auch nicht das Gefühl, dass Charaktere nur für den Plot auftauchen. Sie sind halt in der Welt.

Ich will mehr solcher Bücher.

Ich will Bücher in denen die Charaktere komplex sind und keine Stereotypen, in denen Dialoge und Zwischenmenschliches realistisch ist, aber auch viel von einem utopischen Miteinander getragen werden.

Danke für dieses tolle Buch!

@cuffedCatling schreibt auf Twitter:

Ich kann nicht schlafen, darum habe ich angefangen „Myrie Zange: Die Symmetrie der Schneeflocken“ zu lesen, und omg es ist so schön.

Ein Thread mit ein paar kurzen Eindrücken.

Iris Villiam schreibt dazu auf Twitter:

Ich habe übrigens angefangen, Myrie Zange zu lesen. Vielleicht bemerkt man erst, was Repräsentation eigentlich ist, wenn man sie bekommt. Ich lese jedenfalls bisher mit viel Rührung und manchmal auch etwas Schmerz, weil es am vieles anknüpft, das ich kenne.

Kommentare zu den Kapiteln können auf fanfiktion.de gefunden werden, und wenn man weit zurückscrollt, auch negative: Zu Band 1 und zu Band 2.

Zu Band 2

@cuffedCatling schreibt auf Twitter:

ich hab gerade den zweiten Band von Myrie Zange gelesen. Wider besseren Wissens, weil ich vom ersten Band noch weiss, dass ich nicht aufhören kann zu lesen, wenn ich angefangen habe, und mir das eigentlich nicht in den Zeitplan passte. Dein Schreibstil und/oder deine Art schriftlich zu denken macht mit mir, dass ich da weiter und längere Zeit drin sein und nicht in die reale Welt zurückkehren möchte.

Myrie sein (was ich tue wenn ich die Bücher lese, weil es ja ihre Sicht ist) ist eine Version von mir, die nicht maskiert. Myrie denkt wie sie denkt und handelt wie sie handelt, ohne ~gesellschaftstauglichen~ Filter. Die Welt durch sie zu erleben ist..ich wollte erst sagen "entspannend", aber der Plot ist ja spannend, das trifft es nicht.. ein anderes Wort wäre "ehrlich", aber das impliziert, dass masken unehrlich ist, und das ist es vielleicht in gewisser Weise, aber ich mag die Implikation nicht.. "authentisch" hat das gleiche Problem. Jedenfalls. Ich merke beim Lesen immer wieder, wie ich vergleiche, Dinge bemerke die ich anders mache als Myrie, und meistens sind es Dinge die ich nicht freiwillig anders mache, sondern wegen dem Bedürfnis dazuzugehören oder nicht anstrengend zu sein oder aus Trauma-Gründen. Und Myrie kann so auch nur sein, weil sie in einer Utopie lebt, und utopisch gut passende Leute um sich hat. Es hat einen unglaublichen Sog, das ein paar Stunden lang leben zu können, ein paar Stunden in so einer Welt sein und solche Leute kennenlernen zu können und sie durch eine Person wie Myrie zu erleben. Ich mag Bücher, wenn ich beim lesen nicht merke dass ich lese, aber gleichzeitig Freude an sprachstilistischen Eigenheiten haben kann, und dein Schreibstil ist genau wie Myrie (oder vll deswegen) demaskiert, ehrlich, authentisch, subtil ausgelegt auf barrierefreie, achtsame, direkte Kommunikation.

Ganz unabhängig davon, dass der Plot unglaublich spannend ist, ich die Welt faszinierend finde, und die Wortspiele. Grade in der Theater-Virtualität, omg diese wunderbaren Wortspiele.