5. Träume von Unmöglichem

                                   A                                                                               B
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Tod:
Seid	ge-	grüßt	Lu-	ze-	va-	a-	a,	in	der	Welt
zwi-	schen	Tod	und	Le-	ben,			doch	er-	zählt!

Wollt	ihr	wirk-	lich	ster-	ben,
Eu-	re	Welt	ver-	der-	ben,
ist	es	oh-	ne	euch	dort			nicht	zu	kalt?

Ihr	macht	mich	be-	trof-	fen
Dass	Ihr,	will	ich	hof-	fen,
an-	drer	Grün-	de	we-	gen			bei	mir	seid!


Luzeva:
Durch	den	Fall	ent-	mach-	tet			ist	der	Sinn
mei-	ner	Ex-	is-	tenz	nun-			mehr	da-	hin

Kann	doch	nicht	er-	tra-	gen,
wie	Schick-	sa-	le	na-	gen,
an	ver-	lass'-	nen	We-	sen,			vol-	ler	Gier.

Weil	ich	nicht	mehr	tei-	len
kann,	will	ich	nicht	wei-	len
in	der	bald	schon	kal-	ten,			frem-	den	Welt.


Tod:
Einst	hört	ich	von	ei-	nem			Ri-	tu-	al:
Den	ver-	bann-	ten	Eng-	eln			blieb	die	Wahl:

Wie-	der	auf-	zu-	stei-	gen,
wenn	sie	Reu-	he	zei-	gen,
wenn	sie	ein-	ne	Auf-	ga-			be	er-	füll'n
Luzeva:
Euch	Ge-	vat-	ter	zu	be
sei-	ti-	gen	ist	mei-	ne
doch	ich	schät-	ze	euch	zu
sehr	da-	für.

Tod gluckst vor sich hin.
Tod:
Ihr	seid	ein	Ge-	dan-	ke			nicht	aus	Blut,
nicht	durch	mich	ver-	wund-	bar			See-	len-	gut.

Denn	so-	lan-	ge	See-	len
Mut	und	Hoff-	nung	feh-	len,
lebt	Ihr	durch	der	Men-	schen
Wunsch	hin-	fort.

Ihr	seid	dort	ge-	bo-	ren,
wo	Ver-	lor'-	ne	schmo-	ren
in	der	kal-	ten	Höl-	le
ih-	rer	Not.

Luzeva:
Ich	al-	lein,	die	nie	da-			nach	ge-	strebt,
bin	nun	ein-	zig	die,	die			e-	wig	lebt.
O-	der	sind	die	an-	dren
En-	gel	auch	Ge-	dan-	ken,
die	auf	Mut-	ter	Er-	de			e-	wig	währ'n
Tod:
Wün-	sche	und	I-	de-	en
Freud'	und	Glück	zu	sä-	hen
sind	sie,	doch	ver-	geh'n	sie			in	der	Not.


E-	wig	weilt	fast	nichts	auf			die-	ser	Welt,
nur	die	Dun-	kel-	heit	am			Ster-	nen-	zelt,
die-	se	wird	Euch	näh-	ren
so	Ihr	lan-	ge	wäh-	ren
wer-	det	re-	la-	tiv	zum			En-	gels-	volk.
Ihr	erst	wer-	det	schwin-den
mit	den	kal-	ten	Win-	den,
die	des	letz-	ten	We-	sens			Glut	ver-	weh'n.