Bugreport: Anrede

Content Notes: Misgendern, Binarism, Thema Formulare

Das Problem und Ziel des Artikels

Bei Formularen, Anmeldeseiten für Accounts, Studien, generell Fragebögen gibt es häufig am Anfang eine Abfrage des Geschlechts oder einer Anrede. Ist diese binär (männlich/weiblich, Herr/Frau), so haben Menschen wie ich ein Problem. Ich selbst bin weder männlich noch weiblich und fühle mich mit keiner der vorgeschlagenen Anreden wohl.
Dieser Artikel befasst sich hauptsächlich mit meinen Erfahrungen damit, entsprechende Stellen anzuschreiben. Ich erzähle über die Art Feedback und Reaktionen, die ich erhalten habe, darüber was sich geändert hat und was ich gelernt habe.
Es geht außerdem um Ratschläge, die ich auf Basis dessen anderen gegeben habe, die geholfen haben (aber selbstverständlich nicht unbedingt jeder Person helfen). Es geht um die Gedanken, die ich mir gemacht habe, um zu dem Selbstbewusstsein zu kommen, es so zu tun, wie ich es heute mache. Aber vorweg zwei Exkurse. Der erste ist, weil ich an dieser Stelle oft derailt werde (vom Thema abgebracht werde, weil es Fragen gibt, oder weil Menschen erst einmal ablehnend reagieren). Der zweite ist über Tone Policing, weil ich die Definition davon später brauche. Beides darf natürlich gern übersprungen werden.

Exkurs: Eigene Vorzüge und Gedanken zu Lösungen

Weil die Frage häufig nach Thematisierung dieses Komplexes gestellt wird: Ich bevorzuge, dass für mich keine Anrede benutzt wird. Wenn ich aufgerufen oder vorgestellt werde, also notwendig ist, dass Personen nicht nur "du" oder "Sie" benutzen, bevorzuge ich den ganzen Namen. In Mail-Anfängen gern ohne Namen "Guten Tag", oder auch "Guten Tag, Vorname Nachname".
Natürlich könnte hier die Frage kommen, wie das denn erfüllt werden soll. E-Mails werden automatisch generiert, nehmen sich also die Anrede aus Feld 1 und den Nachnamen aus Feld 3 oder so, und kombinieren das. In dem Fall stünde da "Guten Tag, Nachname", weil Feld 1 leer wäre. Damit hätte ich persönlich auch keine Probleme. Aber ich verstehe auch nicht, wenn die Angaben (auch) dazu dienen sollen, eine Einleitung für eine Mail zu generieren (zB Guten Tag, Per Name), warum nicht ein Freifeld für genau diesen Zweck optional gegeben werden kann.
Aber das sind sekundäre Gedanken. Ich kann sehr wohl auch sagen, dass der Status Quo so nicht okay ist, ohne eine fertige Lösung vorzuschlagen. Ich bin schließlich auch nicht alle und kann nicht allein entscheiden, was eine gute Lösung wäre. Fest steht, wenn sich nichts ändert, weil eine erste Änderung vielleicht nicht perfekt geht, ist das kein guter Ansatz aus meiner Sicht.

Exkurs: Tone Policing

Den Begriff Tone Policing habe ich mir nicht ausgedacht. Für mich ist es ein hilfreicher Begriff, weil er ein abwertendes, ablehnendes Verhaltensmuster zusammenfasst, das mein Leben beeinflusst. Relativ gut erklärt ist er in diesem Comic, an dessen Ende auch ein Transkript des Inhalts steht.

Hilft es, sich zu tone-policen?

TL;DR: Nein. Meiner Erfahrung nach sind Reaktionen nicht freundlicher oder hilfreicher, wenn ab einer Viertelstunde aufwärts mehr Energie in die Anfrage gesteckt wird, sprich, die Anfrage mehr Bedingungen an Freundlichkeit als Sachlichkeit erfüllt.
In diesem Zusammenhang erwähne ich Tone Policing, weil wir von klein auf lernen, wenn wir Kritik oder ein Anliegen gegenüber einer fremden Verwaltungsperson (oder anderen Person) vorbringen wollen, dass wir dabei respektvoll und verständnisvoll sein müssen. Darüber hinaus wissen wir, wenn wir schon eine E-Mail zum Thema "Anreden" oder verwandten Themen schreiben, dass fiese Reaktionen sehr realistisch sind. Spoiler: Ja, sind sie. Wenn mehrere solcher Mails geschrieben werden, sind miese Reaktionen mit fast absoluter Sicherheit darunter. Leute fühlen sich deswegen angegriffen und giften "zurück", oder sie fühlen sich überfordert und pflaumen einen an, oder sie finden, dass das eigentlich ohnehin nur eine sehr kleine Minderheit ist, für die sie die Arbeit nicht investieren wollen, oder sie sind einfach ganz offen transfeindlich. Ich habe alles davon erlebt. (Aber auch richtig schöne Reaktionen.)
Ich kenne von vielen aus meinem Umfeld und auch von mir selbst in solchen Fällen das Gefühl, dass das irgendwie an einem selbst liegen würde. Es würde besser, wenn man Verständnis für die andere Seite zeigt, vielleicht schon im Voraus. Oder dieses Giften passierte nur, weil man sich selbst irgendwie im Ton vergriffen hätte. Unter anderem neuroatypische Menschen haben häufig dieses Problem, weil sie ohnehin häufig Schwierigkeiten haben, durch Blumen zu reden, aber es häufig erwartet wird, - und vermuten dort den Grund.
Nein: Es hat damit sehr wenig zu tun. Ich habe keine Studie dafür, nur meine empirische Erfahrung. Ich habe meine ersten Mails mit viel Vorsicht geschrieben und von mehreren neurotypischen Menschen glattbügeln lassen, mehrere Tage Arbeit hineingesteckt, mindestens so viel, wie in ein Bewerbungsanschreiben. Das lohnt überhaupt nicht. Die Verteilung mieser und positiver Antworten hat sich gefühlt nicht verschoben. Meiner Erfahrung nach reagieren Personen, die pissig sind, pissig, unabhängig vom Ton, den ich angeschlagen habe, und Personen, die aus Unaufmerksamkeit oder ungewollt in ihren Formularen Binarism widerspiegeln (nur zwei Optionen für Anreden oder Geschlecht haben), reagieren darauf entschuldigend und einsichtig, gegebenenfalls sogar mit Änderung oder Angeboten, auch, wenn der Ton direkt, knapp und sachlich war.
Schlussanmerkung: "sachlich" ist gegebenenfalls auch schon eine Form von Tone Policing. Es soll hier nicht so rüberkommen, als würde ich sagen, Leute dürften keine wütenden E-Mails in dem Fall schreiben. Das wäre berechtigt. Ich kann darüber nur nicht reden, weil ich es selbst nicht tue und entsprechend keine Erfahrungen habe.

Gesetzeslage

Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darf keine Person aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Entsprechend sind binäre Abfragen in Fragebögen, Onlineformularen etc. illegal. Das beschreibt dieser Text ausführlicher, allerdings mit der unglücklichen Formulierung "das dritte Geschlecht". Der Text ist an vielen Stellen nicht besonders gut formuliert, aber es ist der Text, der im Zusammenhang mit Gesetz meistens referenziert wird, soweit ich mitbekommen habe. Die Gesetzeslage selbst berücksichtigt mit ihrem Vokabular die Selbstbestimmungsrechte und Anliegen nicht-binärer, inter und trans Menschen erfahrungsgemäß sehr wenig.
Verklagt worden ist auf Basis dieser Grundlage noch niemand, was vielleicht der Grund ist, warum viele Unternehmen dahingehend noch nicht in Gang gekommen sind.

Erfahrungen

Meine Erfahrungen sind kategorisierbar in verschiedene Aspekte. Einmal kann ich ermutigend festhalten: Am Anfang fiel es mir sehr schwer, solche Mails oder Nachrichten zu schreiben, oder das Problem anzusprechen. Es fällt mir heute immer noch schwer, ich schaffe es weit entfernt von jedes Mal. Aber ich schaffe es häufiger und vorm Schreiben selbst habe ich keine Hemmungen mehr. Das Formulieren ist schon ein bisschen mehr zur Routine geworden. Dadurch, dass ich häufig ähnliche Dinge schreibe, weiß ich häufiger, für welchen Fall ich was konkret schreiben möchte. Ich habe durch das anfänglich sorgfältige Schreiben von Mails so viel über Eventualitäten nachgedacht, dass ich inzwischen über einiges zumindest für mich Klarheit gefunden habe. Meine Mails sind kürzer geworden, kümmern sich weniger um die andere Seite. Aber dazu mehr im nächsten Absatz. Hier ist wichtig: Über die Zeit fällt es mir zunehmend leichter. Und das, obwohl ich mich an Interaktion mit Menschen nicht gewöhne.
Die andere Kategorie ist die Art der Rückmeldungen.

Konkrete Beispiele

  • Der lokale Druckshop in Leipzig, bei dem ich das Scientists For Future Banner gedruckt habe, hat mich am Telefon ziemlich angeschnauzt. Ich weiß nicht mehr genau mit was, aber es war ungeduldig und unfreundlich, aber nicht explizit transfeindlich. Zum Abschluss meinte die Person am Telefon, ich könne nicht erwarten, dass ihre IT das innerhalb kurzer Zeit hinkriegen würde. Allerdings war die Anrede drei bis fünf Tage später aus dem Formular und aus den Accounts für Kundschaft entfernt.
  • Eine kleine Buchhandlung meldete auf verständnisvolle Weise zurück, dass sie meine Kritik verstehen und gern etwas ändern würden, aber ihr Webauftritt von einer anderen Firma (buchhandlung.de, Libri GmbH Hamburg) verwaltet würde, wohin sie mein Anliegen weitergeleitet haben. Sie boten mir außerdem an, sämtliche Bestellungen zu Fuß telefonisch oder per E-Mail zu bearbeiten.
    Dabei habe ich, muss ich zugeben, kein gutes Gefühl, weil diese kleine Buchhandlung wahrscheinlich ohnehin mit ihrer Existenz zu kämpfen hat. Weil sie aber leider von einer größeren Firma abhängt, die ihren Job nicht ordentlich macht, bietet sie, damit ich respektvoll behandelt werde, an, mit mir Geschäfte auf eine Weise abzuwickeln, bei der die Buchhandlung wahrscheinlich mehr Verluste als Gewinn macht.
  • Libri GmbH Hamburg hat vielleicht zwei dieser Anfagen von mir bekommen, weil ich auch einen anderen Online-Shop angeschrieben habe, der dazugehört, wie ich später herausfand. Oder der zweite hat einfach nie reagiert. Die Firma schickte mir eine automatisiert wirkende E-Mail, in der sie ihr Bedauern ausdrückt, dass durch die notwendige Festlegung Unbehagen ausgelöst würde, und sie hoffte, dass "eine genderlose Anlage eines Kontos mittelfristig möglich sein wird" (Zitat).

Generelle Arten von Feedback

  • Manchmal verstehen Leute nicht, worum es geht, und vermuten eine völlig andere Ursache meines Anliegens.
  • Einige reagieren einfach gar nicht.
  • Wenn ich öffentlich diese Kritik äußere, dann reagieren regelmäßig Menschen, die mir erklären, wo das Problem begründet liegt (dass Leute nicht wüssten, dass das Thema kompliziert wäre, dass es keine guten Lösungen gäbe), in einer Art geschrieben, als wäre es völlig unrealistisch, dass mir das klar ist. Sie plädieren dafür, dass ich die andere Seite aber auch verstehen müsse. Ein bisschen geht dies in Richtung Brolidarität (Begriff von @EinfachFreddy), das Phänomen beschreibend, unbekannten Menschen zu Hilfe zu eilen, die eventuell die gleichen unsensiblen Fehler in Bezug auf -ismen machen, wie die zu Hilfe eilende Person selbst.
  • Sehr häufige Antwort: Es braucht Zeit. Bitte um Verständnis dafür.
  • Erklärungen, warum das bisher nicht passiert ist.
  • Manchmal automatisiert (?) so etwas wie: "Sehr geehrte Frau ..., wir haben ihr Anliegen an XXY weitergeleitet..."
  • Selten, aber auch mal, offen transfeindliche Äußerungen, gelegentlich mal unbewusst biologistische Statements. Letzteres vor allem beim direkt darüber Reden. Es könnte aber auch sein, dass das deshalb seltener bei mir der Fall ist, weil ich mir die Stellen, an die ich mich wende, aussuche. "Erstaunlich" biologistisch und transfeindlich reagiert nach meiner Erfahrung medizinisches Fachpersonal im Gespräch. Dazu werde ich irgendwann mal in einem anderen Artikel ranten.
  • Aber auch positive Reaktionen, wie die von der kleinen, oben erwähnten Buchhandlung.
  • Manchmal positive Reaktionen erst nach einem weiteren E-Mail-Austausch, bei dem Rückfragen gestellt wurden, weil das Problem nicht verstanden worden ist.
  • Pampige Reaktionen, aber trotzdem rasche Umsetzung der Kritik in sinnvolle Taten.
Mit diesem Feedback möchte ich selbst gar nicht laut urteilen. Vielleicht ist ein bisschen hineinlesbar, was meine Meinung dazu sein könnte, aber seid damit vorsichtig. Leute liegen dabei auch häufig falsch, - und darum geht es hier auch nicht. Hier geht es darum, einen Eindruck zu vermitteln, wie die Lage aussieht, damit Personen wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie Leute bezüglich Anreden anschreiben oder ansprechen. Erfahrungsgemäß bekomme ich angenehmere Reaktionen beim Anschreiben als beim Ansprechen.

Bewusstsein, Mut und Rat

Hier ist eine Liste von Überlegungen, die mir und auch schon anderen, mit denen ich geredet habe, geholfen haben, den Mut zu fassen, das Problem anzusprechen:
  • Mir hat vor allem geholfen, mir klar zu machen, dass ich im Recht bin. Ich werde diskriminiert dadurch, dass in solchen Formularen keine Option für mich vorhanden ist, dadurch, dass die Existenz einer Geschlechtsidentität jenseits der Binären größtenteils unbekannt ist. Die Problematik der Diskriminierung ist direkt in manchen Reaktionen ablesbar. Dass die Formulare nicht schnellstmöglich angepasst werden, ist nicht okay. Ich weise nicht auf etwas hin, wo es eine Diskussionsgrundlage gäbe. Es ist nicht so etwas wie "hier ist ein Rechtschreibfehler" oder so etwas. Sondern der Fehler im Dokument verletzt und diskriminiert Leute, ist trans- und interfeindlich, feindlich gegenüber nicht-binären Menschen. Es ist ein Teil eines strukturellen, tief verwurzelten Diskriminierungsproblems. Ich wurde zwar von der Gesellschaft dazu erzogen, zu denken, ich wäre das Problem, aber ich bin es nicht.
  • Der Best Case aus meiner Sicht wäre, wenn die andere Seite im Rahmen ihrer Sozialisierung nicht mitbekommen hat, dass es zum Beispiel nicht-binäre Menschen gibt. Das ist auch leider gar nicht mal unrealistisch. Ich verhalte mich so, dass dieses Szenario am realistischsten ist. Ich schreibe also sachlich ungefähr dies: Ich würde mich gern bei Ihnen registieren, müsste dazu aber verpflichtend eine der Optionen a/b auswählen. Davon trifft keine auf mich zu. Ich bin nicht-binär, juristisch als divers bekannter, und bevorzuge... Eine der Optionen a/b zu wählen, löst in mir ein negatives Gefühl aus, das ich hier nicht genauer beschreibe. Es wäre hervorragend und zeitgemäß, wenn Sie daran etwas ändern würden. Ich füge dann vielleicht noch als Link den nibi-space oder die oben genannte Quelle ans Ende an mit dem Verweis auf weitere Informationen zum Thema.
  • Ich muss nicht ausführlich erklären, wie die Gesetzeslage aussieht, oder was das Unternehmen optimalerweise tut. Bestenfalls haben sie ihre eigene Abteilung dafür. Schlimmstenfalls fühlen sie sich vielleicht belehrt. Es ist nicht an mir, eine vollständige Lösung zu vermitteln. Eigentlich sogar im Gegenteil, ist es nach dem Punkt zuvor sehr okay, zu vermuten, dass die andere Seite das gut hinkriegen kann, nachdem sie auf das Problem aufmerksam gemacht worden ist und sich informiert hat. Rückfragen sind ja auch nicht verboten. Aber ich bin ein privates Individuum, das gar nicht mal selbst über alles aufgeklärt sein muss, um ein strukturelles Diskriminierungsproblem anzusprechen.
  • Ich stelle mir selbst die Frage, wie ich auf entsprechendes Feedback reagieren würde.
  • Einen Punkt von zuvor wiederholend: Wir haben nicht in der Hand, wie gemein die andere Seite reagiert. Wenn die andere Seite Abwertung gegenüber der Thematik internalisiert hat, reagiert sie meiner Erfahrung nach höchstens freundlicher pissig, sprich, sagt mit lieben Worten, dass sie kein Verständnis für das Anliegen hat. Mein eigenes Tone Policing geht über Sachlichkeit und ein paar freundliche Worte nicht mehr hinaus. Ich feile an diesen Mails nicht mehr wörtlich stundenlang, sondern vielleicht nur noch 15 Minuten.
  • Ich bin niemandem meine persönliche Geschichte oder meine Gefühle schuldig, um zu benennen, dass ein Problem schlimm ist.
  • Ich muss nicht perfekt sein. Es wäre schlimm, wenn nur souveräne Leute Probleme ansprechen dürften.

Fazit

"Bugreport: Anrede" war mein Betreff einer dieser Mails. Vielleicht ist es zu verharmlosend. Ich mag daran, dass direkt eine Wertung darin ist, aber diese nicht persönlich aufgefasst werden muss, sondern sich auch rein auf ein technisches Problem beziehen könnte. Quasi das Best-Case-Szenario.
Der Artikel grob zusammengefasst:
  • Man muss nicht ewig am Ton polieren.
  • Einige Firmen/Leute werden immer gemein antworten.
  • Der zweite Punkt des vorherigen Absatzes enthält einen Entwurf, der gern als Inspiration dienen darf.
Wenn ihr die Energie habt, auch darauf hinzuweisen, dass ein Formular diskriminiert, weil es ein binäres Geschlecht oder eine binäre Anrede abfragt: Es könnte am Anfang sehr viel Energie kosten, aber mit der Zeit einfacher werden. Stellt euch auf Transfeindlichkeit, Ungeduld und ähnliches ein, unabhängig vom angeschlagenen Ton in eurer Anfrage. Stellt euch auf eine hohe Quote von "es passiert nichts" ein, aber auch auf ein paar Erfolge. Und: eine solche Anfrage ist keine Bewerbung. Ihr versucht nicht, ein komplexes, weinerliches Anliegen möglichst in leichten, kleinen Häppchen an Leute zu verkaufen. Ihr meldet ein Diskriminierungsproblem, das im besten Fall einfach nicht bewusst war. Es gibt keine Diskussionsgrundlage darüber, ob das Formular angepasst werden muss, oder nicht. Es muss.

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